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Arnika

(Foto: © iStock.com/daniilphotos)

Wissenschaftlicher Name: Arnica montana

Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Ursprung / Verbreitungsgebiet:
Arnika ist in den Gebirgsregionen Europas heimisch, besonders in den Alpen, Pyrenäen und im Mittelgebirge. Sie bevorzugt magere, saure Bergwiesen und steht unter strengem Naturschutz!

Verwendete Pflanzenteile:
Die getrockneten Blütenköpfe (Arnicae flos).

Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Arnika wird ausschließlich äußerlich angewendet, insbesondere bei Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Die Blüten enthalten Sesquiterpenlactone (v.a. Helenalin), Flavonoide und ätherisches Öl, 

Darreichungsformen / Arzneiformen:
Tinkturen, Gele, Cremes, Salben, Umschläge

Wirkungen:
Arnika wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und abschwellend. Sie beschleunigt die Heilung bei stumpfen Verletzungen und lindert rheumatische Beschwerden.

Verwendung als Hausmittel:
Beliebt sind verdünnte Arnikatinkturen für Umschläge oder Arnikasalben bei Prellungen, blauen Flecken oder Insektenstichen.

Was gilt es zu beachten?
Nur auf intakter Haut anwenden –  nicht auf offenen Wunden, Schleimhäuten und Augen! Bei bekannter Allergie auf Arnika oder andere Korbblütler nicht anwenden.

Gefahrenpotential:
Arnika ist bei innerlicher Anwendung giftig und kann schwere Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel und Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Bei äußerlicher Anwendung in hohen Konzentrationen Gefahr von schweren Hautreizungen.