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Baldrian

(Foto: © iStock.com/Jakob Berg)

Wissenschaftlicher Name: Valeriana officinalis

Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)

Ursprung / Verbreitungsgebiet:
Baldrian ist in Europa und Westasien heimisch und wächst bevorzugt an feuchten, schattigen Standorten, etwa an Bachufern und Waldrändern.

Verwendete Pflanzenteile:
Die getrocknete Wurzel und das Rhizom (Valerianae radix).

Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Baldrian zählt zu den wichtigsten pflanzlichen Beruhigungsmitteln. Er wird bei nervöser Unruhe, Prüfungsangst, Schlafstörungen und innerer Anspannung eingesetzt. Oft wird er mit Passionsblume, Hopfen oder Melisse kombiniert, um die Wirkung zu verstärken.

Darreichungsformen / Arzneiformen:
Tee, Tinkturen, Tabletten, Dragees, Badezusätze.

Wirkungen:
Beruhigend, angstlösend, schlaffördernd und leicht muskelentspannend. Baldrianverbessert die Schlafqualität, ohne Abhängigkeit zu erzeugen.

Verwendung als Hausmittel:
Baldriantee oder ein warmes Vollbad mit Baldrianextrakt sind bewährte Mittel gegen Stress, Nervosität oder Einschlafprobleme.

Was gilt es zu beachten?
Die Wirkung tritt erst nach einigen Tagen bis Wochen regelmäßiger Einnahme ein. Kombination mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln vermeiden.

Gefahrenpotential:
In der Regel ist Baldrian sehr gut verträglich. In hohen Dosen kann Baldrian zu Müdigkeit oder Benommenheit führen. Keine Abhängigkeitsgefahr.