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Eiche

(Foto: © iStock.com/Goran Safarek)

Wissenschaftlicher Name: Quercus robur (Stiel-Eiche), Quercus petraea (Trauben-Eiche)

Familie: Buchengewächse (Fagaceae)

Ursprung/Verbreitungsgebiet:
Die Eiche ist in weiten Teilen Europas heimisch und prägt unsere Laubwälder. Sie bevorzugt mäßig feuchte bis trockene, nährstoffreiche Böden und wird häufig auch als Park- und Alleebaum kultiviert.

Verwendete Pflanzenteile:
Die getrocknete Rinde junger Zweige und Äste (Quercus cortex).

Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Die Eichenrinde wird aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts bei entzündlichen Erkrankungen der Haut, Schleimhäute und des Zahnfleischs eingesetzt. Innerlich wird sie zur Behandlung leichter, unspezifischer Durchfallerkrankungen verwendet.

Darreichungsformen/Arzneiformen:
Tee, Spül- und Gurgellösungen, Sitz- oder Fußbäder, Umschläge, Extrakte.

Wirkungen:
Adstringierend (zusammenziehend), entzündungshemmend, sekretionshemmend und leicht antiseptisch. Die enthaltenen Tannine dichten das Oberflächengewebe ab und schützen so vor weiterenReizungen.

Verwendung als Hausmittel:
Eichenrindensitzbäder bei Hämorrhoiden oder Analekzemen sind ein bewährtes Hausmittel. Ebenso werden Mundspülungen bei Zahnfleischbluten angewendet.

Was gilt es zu beachten?
Nicht zu lange und nicht auf großflächig verletzter Haut anwenden, da die Gerbstoffe austrocknend wirken. Bei innerlicher Anwendung nicht über mehrere Tage hinaus.

Gefahrenpotential:
Bei innerlicher Anwendung kann die Aufnahme von gleichzeitig eingenommen Medikamenten verzögert sein (Abstand mind. 1 Stunde)