Frauenmantel
Wissenschaftlicher Name: Alchemilla vulgaris
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Ursprung/Verbreitungsgebiet:
In Europa und Asien weit verbreitet; liebt feuchte Wiesen, Waldränder und Bergregionen.
Verwendete Pflanzenteile:
Das blühende Kraut (Alchemillae herba).
Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Frauenmantelkraut wird vor allem in der Frauenheilkunde eingesetzt – zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, zur Unterstützung des Zyklus und in den Wechseljahren. Außerdem hilft es bei leichten Magen-Darm-Beschwerden.
Darreichungsformen/Arzneiformen:
Tee, Sitzbäder, Spülungen.
Wirkungen:
Adstringierend, krampflösend, wundheilungsfördernd und leicht hormonregulierend.
Verwendung als Hausmittel:
Frauenmanteltee wird traditionell zur Zyklusregulierung oder bei leichter PMS (prämenstruelles Syndrom) getrunken. Sitzbäder mit Frauenmantel helfen bei Unterleibsbeschwerden.
Was gilt es zu beachten?
Für eine deutliche Wirkung ist eine regelmäßige, mehrwöchige Anwendung notwendig. In der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache.
Gefahrenpotential:
Sehr gut verträglich; keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt.