Hopfen
Wissenschaftlicher Name: Humulus lupulus
Familie: Hanfgewächse (Cannabaceae)
Ursprung/Verbreitungsgebiet:
Beheimatet in Europa und Westasien; weltweit als Kulturpflanze angebaut.
Verwendete Pflanzenteile:
Die weiblichen Blütenstände (Hopfenzapfen, Lupuli flos).
Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Hopfen gilt als traditionelles pflanzliches Beruhigungsmittel. Er wird bei Schlafstörungen, Unruhe und Reizbarkeit angewendet und oft mit Baldrian kombiniert. Auch in der Gynäkologie zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden genutzt.
Darreichungsformen/Arzneiformen:
Tee, Tabletten, Badezusätze, Kräuterkissen.
Wirkungen:
Sedierend, entspannend, schlaffördernd, appetitanregend.
Verwendung als Hausmittel:
Hopfentee oder ein Hopfenkissen im Kopfbereich unterstützen das Einschlafen. Auch Hopfenbäder werden traditionell zur Entspannung eingesetzt.
Was gilt es zu beachten?
Langfristige, übermäßige Anwendung kann zu leichter Tagesmüdigkeit führen.
Gefahrenpotential:
Gut verträglich