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Hopfen

Wissenschaftlicher Name: Humulus lupulus

Familie: Hanfgewächse (Cannabaceae)

Ursprung/Verbreitungsgebiet:
Beheimatet in Europa und Westasien; weltweit als Kulturpflanze angebaut.

Verwendete Pflanzenteile:
Die weiblichen Blütenstände (Hopfenzapfen, Lupuli flos).

Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Hopfen gilt als traditionelles pflanzliches Beruhigungsmittel. Er wird bei Schlafstörungen, Unruhe und Reizbarkeit angewendet und oft mit Baldrian kombiniert. Auch in der Gynäkologie zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden genutzt.

Darreichungsformen/Arzneiformen:
Tee, Tabletten, Badezusätze, Kräuterkissen.

Wirkungen:
Sedierend, entspannend, schlaffördernd, appetitanregend. 

Verwendung als Hausmittel:
Hopfentee oder ein Hopfenkissen im Kopfbereich unterstützen das Einschlafen. Auch Hopfenbäder werden traditionell zur Entspannung eingesetzt.

Was gilt es zu beachten?
Langfristige, übermäßige Anwendung kann zu leichter Tagesmüdigkeit führen. 

Gefahrenpotential:
Gut verträglich

(Foto: © iStock.com/VladimirGerasimov)