Rosskastanie
Wissenschaftlicher Name: Aesculus hippocastanum
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Ursprung/Verbreitungsgebiet:
Südosteuropa, vor allem Balkanregion; heute weit verbreitet in Europa als Zier- und Straßenbaum.
Verwendete Pflanzenteile:
Samen (Hippocastani semen).
Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Rosskastanie stärkt die Venen, lindert Schwellungen, Besenreiser und Krampfadern. Auch bei Hämorrhoiden kommt sie unterstützend zum Einsatz.
Darreichungsformen/Arzneiformen:
Kapseln, Salben, Cremes, Tinkturen.
Wirkungen:
Venentonisierend, entzündungshemmend, abschwellend. Wirkstoff Aescin stärkt die Venenwände und reduziert Ödeme.
Verwendung als Hausmittel:
Rosskastaniensalbe bei müden, schweren Beinen; kalte Auflagen aus Rosskastanienextrakt bei Schwellungen.
Was gilt es zu beachten?
Nur standardisierte Präparate aus der Apotheke verwenden.
Gefahrenpotential:
Roh giftig; bei Einnahme von unverarbeiteten Samen kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.