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Rosskastanie

(Foto: © iStock.com/Dmitry Potashkin)

Wissenschaftlicher Name: Aesculus hippocastanum

Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)

Ursprung/Verbreitungsgebiet:
Südosteuropa, vor allem Balkanregion; heute weit verbreitet in Europa als Zier- und Straßenbaum.

Verwendete Pflanzenteile:
Samen (Hippocastani semen).

Verwendung in Pharmazie und Medizin:
Rosskastanie stärkt die Venen, lindert Schwellungen, Besenreiser und Krampfadern. Auch bei Hämorrhoiden kommt sie unterstützend zum Einsatz.

Darreichungsformen/Arzneiformen:
Kapseln, Salben, Cremes, Tinkturen.

Wirkungen:
Venentonisierend, entzündungshemmend, abschwellend. Wirkstoff Aescin stärkt die Venenwände und reduziert Ödeme.

Verwendung als Hausmittel:
Rosskastaniensalbe bei müden, schweren Beinen; kalte Auflagen aus Rosskastanienextrakt bei Schwellungen.

Was gilt es zu beachten? 
Nur standardisierte Präparate aus der Apotheke verwenden.

Gefahrenpotential:
Roh giftig; bei Einnahme von unverarbeiteten Samen kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.